Die Mahlzeiten sind in Spanien die angenehmsten Rituale des Tages. Die Vielfalt und Pracht der Gastronomie und die spanische Essenskultur machen es einfach, in den großen Städten oder in den kleinen bäuerlichen Dörfern einen Platz zu finden, an dem man gut essen kann. Die Preise stehen normalerweise an den Türen der Restaurants, meist gibt es auch ein Tagesmenü mit reduzierten Preisen. Die Bedienung ist im Preis enthalten, gewöhnlich gibt man - obwohl es keine Pflicht ist - zwischen fünf und zehn Prozent Trinkgeld. Die meisten Restaurants haben einmal in der Woche geschlossen (Sonntag oder Montag), es gibt aber zahlreiche Einrichtungen, die zu jeder Zeit an jedem Tag geöffnet haben.
Die spanische Küche ist berühmt für den Gebrauch von Olivenöl, Pflanzen- oder Tierfett, Schweinefleischbutter und einer großen Vielfalt von Früchten und Gemüse, die man aus der arabischen Kultur übernommen hat. Andere Zutaten sind oft Kartoffeln und Tomaten, die aus Amerika importiert werden.
Der Norden ist eine feuchte und regnerische Region, die eine sehr reiche und vielfältige Gastronomie aufweist, sowohl in Sachen Fleisch als auch beim Fisch. Das baskische Land bietet eine saisonbedingte Küche, die auf den traditionellen Steinöfen basiert, mit Gerichten wie Marmitako (Kartoffeln mit Bonito-Fisch) und Txangurro (Venusmuscheln und Spinnenkrabben). Die Asturien bieten Gerichte wie Fabada (Bohnen mit Schweinefleischeintopf), Käse und Apfelwein. Unter den galizischen Delikatessen sind Caldeiradas, Tintenfisch, Milchprodukte und Backwaren empfehlenswert |